Fallstudie
Ein Modell. Fünf Geschäftsbereiche. 60+ tägliche Nutzer.
Herausforderung
Ein europäisches Konsumgüterunternehmen führte seinen IBP*-Prozess über fünf Bereiche hinweg – mit fünf verschiedenen Sichten auf den Plan. Mehrere ERP-Systeme, fehlende Integration und Excel-basierte Abstimmungsprozesse sorgten dafür, dass die Zahlen je nach Quelle unterschiedlich ausfielen, wenn sich Nachfrage, Versorgung, Finanzen und Betrieb zur Planungsrunde zusammenfanden. Der Prozess war vorhanden. Die Disziplin war da. Die Datenbasis nicht.
Vorgehen
Ich entwarf und baute ein einheitliches Planungsdatenmodell auf Microsoft Fabric – integrierte die verschiedenen Quellsysteme, transformierte operative Daten in einen einheitlichen Volumenplan und erstellte das Semantikmodell, das IBP-Reviews auf jeder Ebene der Organisation unterstützt. Full Stack: Lakehouse, Pipelines, dimensionales Modell, Power-BI-Berichtsschicht.
Ergebnis
Mehr als 60 tägliche Nutzer aus fünf Geschäftsbereichen arbeiten jetzt mit derselben Zahl. Der IBP-Zyklus – von operativen Reviews bis hin zum Management Business Review – läuft auf einer einzigen Planungsversion. Der Dialog hat sich von der Datenabstimmung hin zur Entscheidungsfindung verschoben.
* Integrated Business Planning (IBP) ist ein Unternehmenssteuerungsrahmen – entwickelt und lizenziert von Oliver Wight –, der alle Funktionen eines Unternehmens rund um einen einheitlichen Betriebsplan ausrichtet, der monatlich auf mehreren Organisationsebenen überprüft wird.
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